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Republik Sacha (Jakutien) / Kurz über Jakutien / Was gibt es zu sehen? / Jakutische Spezialitäten

Republik Sacha (Jakutien) / Kurz über Jakutien / Was gibt es zu sehen? / Jakutische Spezialitäten

Die Jakutische ASSR wurde am 27. April 1922 gegründet, ihren heutigen Namen – Republik Sacha (Jakutien) – bekam die Region 1991.
Jakutien ist die größte Region Russlands, es macht ein Fünftel des russischen Territoriums aus. Trotz der Größe wohnen hier nur etwa 1 Million Menschen, die Bevölkerungsdichte in der Republik ist eine der niedrigsten in Russland. Die Sacha-Jakuten sind ein jakutischsprachiges  Turkvolk. Neben den Jakuten wohnen in der Region auch Vertreter anderer Völker Russlands und der GUS-Staaten sowie Ureinwohner des russischen Nordens wie die Ewenken, Ewenen, Dolganen, Tschuktschen und Jukagiren.
Die Markenzeichen von Jakutien sind zweifellos Diamanten und Mammut. Jakutien nennt man häufig auch Diamantenland. Die jakutischen Diamanten werden hoch geschätzt. Aus Mammutzähnen- und knochen werden traditionell Souvenirs hergestellt. In Jakutsk befindet sich das einzige in der Welt Mammut-Museum.
Jakutien fasziniert die Reisenden mit seiner ursprünglichen Schönheit. Das ist eine der wenigen Regionen der Welt, wo man unberührte Natur finden kann – Berge, Flüsse und Seen, Tundra und Taiga.
Die Lena ist der Stolz Jakutiens und seine wichtigste Wasserstraße. Am Lena-Ufer liegt Jakutsk. Im Sommer erfreuen sich Flussfahrten auf der Lena auf komfortablen Schiffen großer Beliebtheit. Eine zweiwöchige Reise – die längste – führt zum Nordpolarmeer. Der populärste Wochenendausflug ist der Besuch des Nationalnaturparks „Lena-Felsen“. Im Juni 2012 wurden die Lena-Felsen in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. In Jakutien sind zwei Naturschutzgebiete, vier Nationalnaturparks und über 100 Reservatgebiete. Die Gesamtfläche der Naturschutzgebiete beläuft auf über 600.000 km².

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Jakutien ist reich an Seen und Flüssen, jeder davon hat seinen besonderen Reiz. Rund eine Million Flüsse und Seen liegen in der Taiga verstreut – das bedeutet rund ein Gewässer bzw. einen Wasserlauf pro Kopf. Das Wasser ist absolut klar und sauber. Omul, Tschir, Taimen, Njelma, Muksun, Stör, Karauschen – das sind nur ein Kleinteil vom „lebendigen Silber“ Jakutiens. Wilde Tiere und Vögel kann man hier in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten, viele davon sind seltene oder vom Aussterben bedroht. Hier leben Elche, Füchse, Zöbel, Vielfraß, Eis- und Braunbären, Rosmar, Isjubr, Rentier, Moschustier, Schabebock.
In Jakutien wohnen ca. 250 Vogelarten: der Weiße Kranich, der Kanadischer Kranich, der Alk, die Weiße Gans, der Steinadler, der Seeadler und viele andere. Auf der arktischen Küste lärmen Vogelkolonien. Jakutien ist der einzige Verbreitungsbezirk von dem schwarzen Kranich und der rosa Möwe auf der Erde.
In Jakutien gibt es zwei Neujahrfeste – eines davon im Sommer, am Tag der Sonnenwende. Ende Juni, in der Zeit der Weißen Nächte, feiert man in Jakutien das Nationalfest „Ysyach“. Das Fest wird auf einer festlich geschmückten Wiese außerhalb der Stadt gefeiert. Das Fest beginnt mit einer abwechslungsreichen Eröffnungszeremonie, auf welcher das jakutische Epos Oloncho mit traditioneller Musik und Tanz von Groß und Klein dargestellt wird. Viele Rituale werden vom Oloncho-Sänger durchgeführt, der mit seinem Kehlkopfgesang das Fest eröffnet und die genaue Anleitung zum Festakt gibt.
In den nächsten zwei Tagen gibt es ein volles und abwechslungsreiches Programm. An jeder Ecke werden jakutische Speisen und Getränke zubereitet und den Gästen serviert. Die Einigung aller Menschen symbolisiert der Ohuochaj-Rundtanz, die die Gruppen stundenlang tanzen und sich dabei regelrecht in Trance versetzen. Begleitet wird dieser Tanz durch Gesang über die Natur, den Sommer und den Winter. Die Tänzer selbst wiederholen das Gesungene.

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Die Atmosphäre von Ysyach ist eine ganz besondere, gar einzigartige. Das farbenfrohe Ambiente stellt die jakutische Kultur von all seinen Seiten zur Schau, sodass der Betrachter aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommt und interessiert das Fest und seine Besucher beobachtet und die vielen Eindrücke auf sich wirken lässt. Der Höhepunkt des Festes erfolgt schließlich in der Nacht von Samstag auf Sonntag, wenn in einer weiteren Zeremonie die Sonne begrüßt und mit ausgestreckten Händen die Jakuten ihre Energie für den baldigen harten Winter aufnehmen.

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Jakutsk ist die Hauptstadt Jakutiens, wurde 1632 von den Enissejkosaken als befestigte Siedlung gegründet, zählt zu den ältesten Städten Sibiriens. Jakutsk ist die größte Stadt auf Permafrostboden. Zurzeit wohnen in der Stadt fast 300.000 Einwohner, rund ein Viertel der Bevölkerung der Republik. Im Sommer steigen die Temperaturen oft auf + 40 Grad, im Winter sinken bis auf 50 Grad unter Null.

Jakutsk hat alle Attribute einer Großstadt: Hotels, Restaurants, Nachtclubs, Touristenzentren, Theater, Kinos, Museen, Zirkus, Einkaufszentren, Internet, Mobilfunk. Außerhalb Jakutsks ist die Zivilisation aber zu Ende. Übernachten kann man nur in Zelten oder bei Einheimischen, vorwärts kommen nur mit dem Auto über wegloses Gelände, mit dem Hubschrauber, mit dem Boot, mit dem Pferd, mit dem Hirschgespann.

Was gibt es zu sehen?

In Jakutsk sind viele Museen und Ausstellung, die einen Besuch wert sind.

Das Museum für Geschichte und Kultur der Völker des Nordens namens E. Jaroslawskij wurde 1891 auf Initiative des politischen Verbannten gegründet, ist eines der ältesten und reichsten Museen in Sibirien und im Fernen Osten. Die Ausstellung umfasst 140.000 Gegenstände. Auf dem Museumsgelände befindet sich auch ein alter jakutischer Turm von 1685.

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Das Permafrost-Institut der Sibirischen Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften wurde 1961 gegründet, gibt einen guten Einblick in den Permafrost und die Permafrost-Forschung. Im einzigartigen Untergrundlabor kann das das Gefüge der Permafrost-Schicht, deren Alter über 10 000 Jahre ist, sehen, sowie alte gefrorene Flussablagerungen der Lena mit darin befindlichem Holz und Moosresten und verschiedene dicke Eisadern betrachten und auch berühren. Dazu wird ein Modell des Baby-Mammuts „Dima“ sowie Knochen von Mammut, Wollnashorn und Moschusochsen gezeigt. Die Wände und die Decke sind zum Teil mit großen Eiskristallen bewachsen. Außerdem können die Besucher sich Filme auch auf Englisch anschauen, sich Vorlesungen über die Probleme des Permafrosts und der Umwelt anhören.

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Das Mammutmuseum der Akademie der Wissenschaften der Republik Sacha (Jakutien) wurde 1991 als das einzige in der Welt Wissenschafts- und Kulturzentrum gegründet, das sich auf die Forschung der Mammutfauna und ihres Lebensraums in der Eiszeit spezialisiert. Mammut-Gebeine, einzigartige urzeitliche Reliquien sind das Gemeingut der Republik.
Die Permafrostschicht der Taiga hat viele Mammuts erhalten, deshalb werden auch heutzutage viele Mamut-Gebeine in der Republik Sacha gefunden. Hin und wieder werden in Jakutsk Zähne dieser urzeitlichen Tiere versteigert.

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Das Maultrommel-Museum wurde am 30. November 1990 im Zentrum der Volkskunst des Kulturministeriums der Republik Sacha (Jakutien) gegründet. Die Maultrommel, auch Jüdische Harfe oder Khomus genannt, ist ein kleines, in vielen asiatischen Kulturen verbreitetes Instrument. Maultrommelspieler halten den Rahmen zwischen ihren Zähnen oder Lippen und zupfen an einer kleinen elastischen Zunge. Durch Veränderung des Luftvolumens und der Resonanz des Mundhohlraums wird der Ton gebildet.
Im Museum sind über 2000 Exponate, die über die Geschichte und die Funktionsweise der Maultrommel erzählen: Schallplatten, Audio- und Videokassetten, CDs, Fotos, methodische und wissenschaftliche Literatur.

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Der ethnographische Komplex „Chochur- Muran“ wurde 2005 zu Ehren der ersten russischen Forscher Transuraliens gegründet. Auf dem Territorium des Komplexes kann man jakutische Spezialitäten probieren und für eine Gebühr Hundeschlitten fahren.
2008 wurde im alten Stollen das „Permafrost-Reich eröffnet. Hier erlebt man, was Permafrost wirklich bedeutet: Schon ein paar Meter hinter dem Eingang ist man in einer riesigen, verzweigten, natürlichen Eishöhle, die mit mehr oder weniger kitschigen Skulpturen ausgeschmückt ist. Mit dem Eintritt erhält man einen Thermomantel und bei Bedarf auch Filzschuhe, so dass eine komfortable Besichtigung möglich ist. Man genießt am Ende Wodka und gefrorene rohe Fischscheiben aus Gläsern und Gefäßen aus Eis. Die Temperaturen dort liegen im Sommer niemals über -4°C und im Winter ist es nie unter -10°C.
Zum Neujahr hat der Tschys-Chan, der Herr der Kälte aus jakutischen Mythen, dort seine Residenz.

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Zuchtfarm der jakutischen blauäugigen Laikahunde
In Jakutien wurde eine besondere Hunderasse – die jakutische Laika – gezüchtet. Diese Hunde zeichnen sich durch Ausdauer, langes Fell und blaue Augen aus.

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Orto Doiduder Zoo der Republik Sacha ist einer der Lieblingsorte der Einwohner und Gäste der Stadt. Der Zoo wird ständig ausgebaut, neue Gebäude und Gehege werden gebaut. Zurzeit sind im Zoo 170 Tier- und Vogelarten heimisch, ca. 400 Zöglinge.

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Diamantenfabrik „Diamond“
Jakutien ist ein Diamantenland, hier wird ein Viertel aller Diamanten der Welt gewonnen. Der erste jakutische Diamant wurde am 07. August 1949 gefunden.
In der Fabrik können die Besucher zertifizierte Diamanten kaufen.

Jakutische Spezialitäten

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Die jakutische Küche ist wenig bekannt, dabei ist sie sehr eigenartig und kann viele einmalige gastronomische Eindrücke schenken.  
Besonders bekannt sind:
Stroganina – dünne Filetstücke von frisch gefrostetem Frisch, die in Makanina, einem Gemisch aus Pfeffer und Salz im Verhältnis eins zu eins gewälzt werden. Stroganina wird nur roh serviert und kann aus so ziemlich allen Fischarten zubereitet werden.
Kumys – fermentierte Stutenmilch. Durch die einzigartige Doppelfermentierung mit lebenden Milchsäurebakterien und Hefen entsteht aus der frischen Bio-Stutenmilch ein wertvolles Fermentgetränk, das mit Vitalstoffen und bioaktiven Substanzen angereichert ist. Kumys ist eines der stärksten Sauermilch-Fermentgetränke der Welt und gilt als das Getränk der „Gesundheit und Langlebigkeit
Kertschech – Rahm mit Walderdbeeren. Aus Kertschech macht man jakutisches Eis.  –
Oiogos – eine jakutischen Spezialität, die aus Kuh- und Pferderippen zubereitet wird.
Brot mit Rentierflechte – verbessert die Vitaminaufnahme und besitzt antibakterielle Eigenschaften.
Kräuterliköre – einige davon enthalten mehr als 30 Heilkräuter.

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Tiksi ist ein Hafenort an der Nordpolarmeerküste der autonomen Republik Sacha (Jakutien). Tiksi entstand 1933, als hier ein Hafen im Zusammenhang mit Plänen zur Nutzung des Nördlichen Seeweges errichtet wurde. Bereits 1939 erhielt der Ort den Status einer Siedlung städtischen Typs. Die Siedlung hat ca. 5000 Einwohner und ist Verwaltungszentrum des Bezirks Bulun.
Eisfrei ist Tiksi im August und September. Der Seehafen von Tiksi ist, obwohl nur in diesen beiden Monaten schiffbar, von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung. Der nächste Hafen liegt fünf Schiffstagesreisen entfernt. Ganzjährig nutzbar ist der Flughafen. Zweimal wöchentlich gibt es eine Flugverbindung in die Hauptstadt Jakutsk.
Nach dem Zerfall der Sowjetunion wurde Tiksi schlicht und ergreifend vergessen. Seine Bedeutung als Militärbasis war nicht mehr gefragt. Heute leben die Menschen in Tiksi, für die staatliche Einrichtungen und das Militär die einzigen Arbeitgeber sind. 
In Tiksi haben sich eine Reihe von Forschungseinrichtungen niedergelassen, die sich u.a. mit Hydrologie, Geologie und Meteorologie beschäftigen. Lokale Bedeutung erhält Tiksi durch seine Lage am Rand des Lena-Delta Naturschutzgebiets. Die Geschichte Tiksis und der Region Bulun wird der einheimischen Bevölkerung und interessierten Touristen in einem kleinen Museum näher gebracht.

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