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FORTUNA 2016 Faltblatt


Russland

Verstand wird Russland nie verstehen,
kein Maßstock sein Geheimnis rauben;
so wie es ist, so lasst es gehen –
An Russland kann man nichts als glauben.
Der kühle, wägende Verstand
kann Russlands Wesen nicht verstehen;
Denn dass es heilig ist, das Land,
das kann allein der Glaube sehen.

Fjodor Tjutschew, 1866

Staatsname: Russische Föderation

Regierungschef: Wladimir W. Putin (Präsident; seit 2012)

Hauptstadt: Moskau (12,1 Mio. Einwohner)

Weitere Großstädte: St. Petersburg (5,5 Mio. Einwohner), Novosibirsk (1,47 Mio. Einwohner), Jekaterinburg (1,35 Mio. Einwohner), Nishnij Nowgorod (1,25 Mio. Einwohner), Samara (1,16 Mio. Einwohner), Kazan (1,14 Mio. Einwohner)

Bevölkerung: 143,2 Mio. Einwohner

Amtssprache: Russisch

Nationalitäten: 80,9% Russen, 3,8% Tataren, 2,2% Ukrainer, Armenier 2,2%, Deutsche 0,8% u.a.
Grenzen zu: Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Weißrussland, Ukraine, Abchasien, Georgien, Südosetien, Aserbaidschan, Kasachstan, China, Mongolei, Nordkorea

Internationale Mitgliedschaften: Europarat, GUS, OSZE, UNO, G8, WTO
Russland ist ein Land der Weite und der Maßlosigkeit. Mit einer Fläche von 17 098 246 km² ist Russland der flächengrößte Staat der Erde. Es erstreckt sich zwischen Europa und Asien über elf Zeit- und mehrere Klimazonen.

Geographie
Von Westen dominiert die osteuropäische Ebene mit ihren sanft gewellten Hügelzügen das Landschaftsbild. Das seenreiche Gebiet Kareliens und die Kola-Halbinsel nehmen den Norden Russlands ein, im Süden verlaufen die Gebirgszüge des Nordkaukasus sowie die Kaspische Senke bis zur unteren Wolga. Die geografische Grenze zwischen Asien und Europa bildet der Ural. Hinter dem Ural erstreckt sich das westsibirische Tiefland in 7000 km Länge bis zum Pazifik. Im Süden türmen sich Altaj-, Sajan- und Baikal-Gebirge zu mächtigen Bergmassiven auf, im Norden bildet das Nordpolarmeer die natürliche Grenze. Endlose Flüsse durchziehen die Weiten Sibiriens in Süd-Nord-Richtung: der Irtysch mit 4248 km und die Lena mit 4400 km. In West-Ost-Richtung durchzieht der Amur das Land mit einer Länge von 2824 km. Im europäischen Teil Russlands ziehen der Don (1870 km), der Ural (2428 km) und die Wolga mit 3530 km als größte Flüsse von Norden nach Süden.

Kurzer Abriss der Geschichte Russlands

9.-11. Jahrhundert - die Kiewer Rus'
Im 9. Jahrhundert begann die Geschichte Russlands mit der Gründung des Kiewer Reiches – später Kiewer Rus' genannt, deren Mittelpunkte Nowgorod im Norden und Kiew im Süden wurden.
Die Herkunft des Namens „Rus“ der zunächst die Einwohner, später auch das Land bezeichnete, war jahrhundertelang heftig umstritten. Heute gilt als gesichert, dass sich der Begriff aus dem griechischen „Rhos“ ableitet, ein Name, den die Byzantiner für die Händler aus Kiew fanden sowie aus dem finnischen „rotsi“, eine Bezeichnung, die auf die warägischen Ruderer Bezug nahm.
Im Jahr 988 wurde die Rus unter Wladimir christianisiert. Die russisch-orthodoxe Kirche wird dem Patriarchat von Konstantinopel unterstellt, Slawisch als Kirchensprache eingeführt und anerkannt. Mit dem Tode Jaroslaws zerfiel die Rus durch Erbteilung in zahlreiche Fürstentümer.

12. bis 13. Jahrhundert – die Tatarenherrschaft
Im 12. Jahrhundert erleben Nowgorod und das Fürstentum Wladimir-Susdal den Höhepunkt ihrer Machtentfaltung. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts fiel die in weitgehend isolierte Fürstentümer zersplitterte Rus der „Goldenen Horde“ zum Opfer. Etwa zwei Jahrhunderte lang blieb der ganze Staat (mit Ausnahme von Pskow und Nowgorod) in tataro-mongolischer Gewalt.

14. bis 15. Jahrhundert – der Aufstieg Moskaus
Im 13. Jahrhundert begann der Aufstieg Moskaus, eines kleinen Teilfürstentums, das im 14. und 15. Jahrhundert durch die „Sammlung der russischen Erde“ zum bedeutenden Machtzentrum des Großrussischen Reiches wurde. Iwan III. stellte die Tributzahlungen an die Goldene Horde und beendete damit die Fremdherrschaft der Tataro-Mongolen.

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Russland als Zarenreich
Iwan III. und sein Sohn Wassilij machten das Fürstentum Moskau durch Eroberungen größer. Iwan IV., genannt „der Schreckliche“, verdoppelte die Größe des Reiches durch Kriegszüge im Osten. Nach der Krönung im Jahre 1547 trug er als erster von Moskauer Großfürsten offiziell den Tittel „Zar“. Nach dem Tod Iwans IV. 1584 und der danach folgen Smuta („Zeit der Wirren“) und Machtkämpfe wählte 1613 eine Reichsversammlung Michail Romanow zum neuen russischen Zaren.

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Der Aufstieg zur europäischen Großmacht
Mit dem Zar Peter I. begann die Modernisierung Russlands nach europäischem Muster. Petrische Reformen (Aufbau eines Heeres, Steuereinführung, Verwaltungsreformen, Schulaufbau) erfassten nahezu alle Bereiche des privaten und öffentlichen Lebens. Der siegreiche Nordische Krieg verschaffte Russland den Zugang zur Ostsee. Das im Mündungsdelta der Newa gegründete St. Petersburg löst Moskau als Hauptstadt ab.
Unter Katharina II. eroberten russische Truppen große Gebiete am Schwarzen Meer. Katharina II. nahm an der Aufteilung Polens teil und erhielt westliche Teile der Ukraine und Weißrusslands sowie Litauen. Mehrere Kosakenaufstände veranlassten sie, Reformen zur Modernisierung des Landes im Sinne des aufgeklärten Absolutismus durchzuführen. Um Landwirtschaft, Industrie und Handel in unterbevölkerten Gebieten zu fördern, lud sie tausende deutsche Bauern ins Land ein und ermöglichte ihnen die Ansiedlung in den Ebenen beiderseits der Wolga. Sie versprach den Siedlern Religionsfreiheit, Steuerfreiheit und das Verfügungsrecht über ihr Land. Man spricht in diesem Zusammenhang von den Wolgadeutschen.

Im 19. Jahrhundert expandierte Russland weiter: Georgien, Bessarabien und Finnland wurden russisch. Nach dem Vaterländischen Krieg gegen Napoleon 1812 feierte der Wiener Kongress von 1815 Alexander I. als Retter Europas. Innere Aufstände und Demokratiebewegungen wurden aber gewaltsam unterdrückt. 1861 wurde die Leibeigenschaft aufgehoben.

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Politische Krisen und Revolutionen
Die erste russische bürgerlich-demokratische Revolution 1905, zahlreiche Streiks und Massendemonstrationen, die vom ersten Weltkrieg zermürbte Bevölkerung sowie der fehlende Wille, die Zeichen der Zeit anzuerkennen zwangen den Zaren Nikolaus II. im Februar 1917 im Rahmen der sog. „Februarrevolution“ abzudanken. Aber erst mit der russischen Revolution vom Oktober 1917 gelang es den Bolschewiki mit Lenin als Regierungschef, endgültig die Macht zu übernehmen. Nach einem sehr blutigen Bürgerkrieg mit den „weißen“ politischen Gegnern wurde 1922 die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR) gegründet.

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Stalin-Diktatur
Nach dem Tode Lenins 1924, übernahm der damalige Generalsekretär Josef Stalin die Macht. Menschenverachtende Politik bestimmt seine Regierungszeit bis zu seinem Tod 1953. Den Säuberungswellen der 1930er, der Industrialisierung und Kollektivierung der Landwirtschaft fielen schätzungsweise 10-50 Millionen Menschen zum Opfer.
Trotz des Hitler-Stalin-Paktes von 1939, überfiel Deutschland die Sowjetunion am 22. Juni 1941. Zusammen mit den verbündeten Alliierten besiegte die Sowjetunion Deutschland am 9. Mai 1945. Der Große Vaterländische Krieg kostete der Sowjetunion 20 Millionen Menschenleben. Der 9. Mai ist heute noch ein staatlicher Feiertag.

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Tauwetter, Stagnation, Perestroika und Glasnost
Kurz nach dem Tode Stalins erlebte Russland unter Chruschtschow eine Entstalinisierung. Der Personenkult um Stalin wurde beendet. Unter Nikita Chruschtschow setzte eine Tauwetter-Periode ein. Dieser Zeit der relativen Stabilität und Wiederaufbaus folgte eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Stagnation insbesondere Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre, also am Ende der Breschnew-Ära. Weltpolitisch erreichte die Sowjetunion den strategischen Gleichstand mit den USA.
1985 wurde Michail Gorbatschow Regierungschef (Generalsekretär der KPdSU). Unter dem Schlagwort "Perestrojka" (Umbau) begann die Zeit der Reformen und Umstrukturierungen im politischen System. 1990 übernahm Gorbatschow das neu geschaffene Amt des Staatspräsidenten. Die Bewegung, die er in Gang setzte, gewann eine Eigendynamik. Gorbatschows Vorhaben, die Sowjetunion zu reformieren, scheiterte und die Sowjetunion in ihrer bisherigen Form hörte auf zu bestehen. 1991 kam es zu einem Putschversuch von kommunistischer Seite, bei dem Boris Jelzin, ehemaliger KPdSU-Funktionär, als Gegner der Putschisten die Sympathien des Volkes für sich gewinnen konnte. 1991 wurde er zum ersten Präsidenten der Russischen Föderation gewählt. Die kommunistische Partei wurde aufgelöst.

Zeitgeschichte
Unter Jelzin wurden Privatisierung der Wirtschaft und demokratische Reformen durgeführt, die ihr Ziel verfehlten und zum Zusammenbruch der Industrie, der hohen Inflation, der Verarmung breiter Bevölkerungsmassen und der Herausbildung einer dünnen Schicht von einflussreichen Superreichen, die auch Oligarchen genannt werden, führten.  
Allmähliche Verbesserung der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Lage des Landes begann 2000, als Wladimir Putin das Amt antrat. Auch Putin verfolgte Wirtschaftsreformen und suchte gute Kontakte zum Ausland. Russland ist Mitglied der G8, der EBRD sowie des IWF, der Weltbank und der WTO. Außerdem ist Russland ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates, aller UN-Unterorganisationen, der OSZE und des Europarates. Seit 2012 ist Wladimir Putin wieder Präsident der Russischen Föderation.

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