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Die Eremitage

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Die Eremitage in Sankt Petersburg, Russland

Am Ufer der Newa liegt der im Barockstil entworfene prunkvolle Winterpalast, der zum Eremitagekomplex gehört. Das Eremitagekomplex umfasst die Alte Eremitage, die Kleine Eremitage, die Neuen Eremitage, das Eremitage-Theater und das Generalstabsgebäude. Eremitage ist eine historische Bezeichnung – ursprünglich wurde damit nur ein kleiner Teil des riesigen Schlosskomplexes an der Newa, dessen Kern der Winterpalast ist, bezeichnet. Der Winterpalast wurde 1762 vom Hofarchitekten Bartolomeo Rastrelli im Barockstill gebaut. Er betonte später, dass der Palast „zum größeren Ruhme Russlands erbaut wurde“. Katharina II. und alle ihren Nachfolger nutzten den Winterpalast als Residenz bis zur Oktoberrevolution.
Der Winterpalast ist vom Grundriss her ein geschlossenes Viereck mit einem großen hellen und grünen Innenhof. Jede der vier Fassaden ist unterschiedlich gestaltet. Die der Newa zugewandte Fassade zeigt sich als lange Kolonnade mit leicht vorspringenden Risaliten. Dagegen besitzt die dem Schlossplatz zugekehrte Südfassade in ihrem Mittelteil einen dreifachen Durchgang zum Hof. Die östliche und westliche Seitenfassade weist jeweils ausgeprägte Seitenrisalite auf. Die Fensterumrahmungen variieren vom Geschoss zu Geschoss und von Fassade zu Fassade. Über jedem Fenster befindet sich eines der von Bartolomeo Rastrellis charakteristischen Schmuckelemente, vielfach eine Löwenmaske, mitunter auch eine Muschel. Die Brüstung des Daches und die Giebel der Risalite sind mit Statuen und Urnen geschmückt. Die kleine goldene Kuppel weist auf die Lage der Palastkapelle hin. Im Erdgeschoss des Winterpalastes waren die Palastwache, die Küchen und Vorratsräume sowie die Verwaltung untergebracht. Das Hauptgeschoss bildete die Enfilade der Prunkräume. Das zweite Obergeschoss enthielt die Schlafgemächer und Wohngemächer der Zarenfamilie und die Zimmer der Höflinge.
1764 kaufte Katharina II. eine große Gemäldesammlung, für die ein extra Gebäude – die heutige Kleine Eremitage – neben dem Winterpalast gebaut war. Das war das private Museum der Zarin. Sie nannte es „meine Eremitage“, die Einsiedelei. Hier konnte sie ungestört dem Kunstgenuss frönen und sich im Kreise ausgewählter Gäste von den anstrengenden Staatsgeschäften erholen. Die Kunstsammlung wuchs schnell, nebenan baute Juri Veldten noch ein klassizistisches Gebäude – die Alte Eremitage.
Heutzutage ist die Eremitage eines der größten und berühmtesten Museen in Russland. Die Sammlung des Museums, eine der größten und reichsten der Welt, umfasst Exponate aus allen Epochen der Kunstgeschichte.
Die Eremitage ist für ihre großen Sammlungen der europäischen Kunst weltberühmt – die drittgrößte italienische, drittgrößte spanische und zweitgrößte französische Sammlung der Welt. Der Winterpalast beherbergt zahlreiche Gemälde und zierliche Skulpturen von italienischen, französischen und spanischen Künstlern. Hier können Sie die Meisterwerke von Leonardo da Vinci, Michelangelo, Perugino, Lorenzo Lotto, Tizian, Raffaello Santi, Rembrandt, Anthonis van Dyck, Goya, Monet, Renoir, van Gogh, Picasso, Matisse und vielen anderen bestaunen. Im Winterpalast gibt es nicht nur die Werke der europäischen Kunst, sondern auch russische und asiatische Meisterwerke.
Es gibt in der Welt nur wenige Museen vom gleichen Rang – der Louvre in Paris, das Britische Museum in London oder das Metropolitan Museum of Art in New York. Es finden mehr als 3,5 Millionen Besucher den Weg in das weltberühmte Museum.
Der Ausflug in die Eremitage fängt an der Hauptgalerie, die mit Skulpturen und Vasen aus Halbedelsteinen geschmückt ist, an. Diese geräumige Galerie führt aus dem Vestibül des Winterpalastes zur Jordan-Treppe (auch Paradetreppe, Gala-Treppe und Gesamt-Treppe genannt), deren Stufen und die allegorische Plastik „die Macht“ in einer Nische auf dem unteren Treppenabsatz umrahmt von üppigen barocken Dekorelementen von weitem zu sehen ist.
Die Jordan-Treppe führt weiter zum Herzen des Winterpalastes – zur Großen Galazimmerflucht, die aus mehreren prunkvollen Galasälen besteht. Einer davon ist der Große Thron-Saal. Hier fanden frühe die wichtigsten Hofzeremonien wie besonders feierliche Empfänge, Bälle und Hoffeste statt und wurden Zarenerlasse verkündet. Sie haben eine schöne Möglichkeit, die prachtvollen Säle mit dem barocken und strengen klassizistischen Dekor, Stuckverzierungen und großen vergoldenden Bronzekronleuchtern zu besichtigen. Bei der Führung erfahren viel über die Kunstgeschichte und lernen die prächtigen Säle, die mit zierlichen Skulpturen, Mosaiken, Vasen aus Malachit und Lapislazuli, Waffen, Wandteppichen, Schmuck, Edelparket und Bildern geschmückt sind.
1787 wurde das private Eremitage-Theater für die Zarenfamilie fertig.
In der Nähe vom Winterpalast erhebt sich im Zentrum vom Schlossplatz die Alexandersäule. Das ist eine Granitsäule, die aus einem Stück gehauen wurde. Sie steht ohne weitere Befestigung nur dank ihrem Gewicht von 600 Tonnen. Der Engel an ihrer Spitze trägt die Züge vom Zaren Alexander I., unter dem Russland den Sieg über Napoleon errungen hatte.
Lassen Sie sich von der Residenz der russischen Zaren begeistern!

Interessante Tatsachen:

  1. Die Jordan-Treppe hat einen biblischen Namen und ist nach dem Jordan-Fest benannt. Das ist ein russisch-orthodoxes Fest der Wasserweihe. Am 6. Januar nahmen der Zar und seine Gefolge jedes Jahr auf dieser Treppe am „Fest der Wasserweihe“ teil. Zahllose Flaschen wurden mit dem Newa-Wasser gefüllt, um damit in den Kirchen die Gemeinde zu segnen. Früher hatte diese Treppe einen anderen Namen. Im 18. Jahrhundert wurde die in die Galasäle der ersten Etage führende Treppe als Botschafter-Treppe bezeichnet, weil über sie die ausländischen Botschafter in die Galasäle zur „allerhöchsten Audienz“ eintrafen, um ihre Ernennungsschreiben zu überreichen.
  2. In der Galerie der Helden sind mehrere Porträts von Generälen und hohen Offizieren, die gegen Napoleon kämpften, zu sehen. Diese aufwändige Arbeit dauerte mehr als zehn Jahre. Die Generäle posierten den Künstlern in einem an den Palast angrenzenden Gebäude. Wer nicht selbst ankommen konnte, musste seine Abbildung zusenden. Die 13 leeren Plätze erinnern an die Generäle, die kein Bildnis gesendet haben oder zu Straffe verurteilt wurden.
  3. Die Loggien von Raffael stellen eine genaue Kopie der Galerie im Palast des Papstes im Vatikan dar, die im 16. Jahrhundert von den Schülern des großen Raffael nach seinen Zeichnungen und unter seiner Anleitung errichtet wurde. Eine Gruppe von Künstlern kopierte die Fresken mit Tempera auf Karton. Dazwischen ließ Katharina II. auch ein entsprechendes Gebäude dafür errichten. Zum Millennium wurde vom Vatikan bei der Restaurierung im Palast des Papstes von russischen Zeichnungen teilweiser kopiert.
  4. Der Hängende Garten oder der Garten der „russischen Semiramis“, wie man Katharina II. oft nannte, wurde von Juri Velten auf dem Dach des Erdgeschosses der Kleinen Eremitage entworfen. Hier befindet sich auch ein Marmorspringbrunnen, der von kleinen Marmorstatuen aus dem 18. Jahrhundert umgeben ist. 
  5. Im Pavillon-Saal befindet sich die Pfau-Uhr aus der Werkstatt eines berühmten englischen Juweliers. Im 17. Jahrhundert zählte sie zu den modernen Kuriositäten. Potjomkin hat diese Uhr 1788 aus dem Besitz der verstorbenen Herzogin von Kingston gekauft. Die aus Bronze und Silber von dem englischen Uhrmacher und Luxuswarenhändler James Cox angefertigte Pfauenuhr wurde auseinandergenommen und nach Russland gesendet. Erst 1797 wurde die Pfau-Uhr von dem bekannten Meister Kulibin zusammengebaut. Dieser komplizierte Mechanismus ist bis heute intakt geblieben. Der Pfau sitzt auf dem vergolden Eichenbaum, vor dem sich in einem Pilzhut das Zifferblatt befindet. Wenn die Uhr spielt, schlägt der Pfau sein Rad, die Eule im Käfig dreht den Kopf und zwinkert mit den Augen und der Hahn kräht.
  6. Die größte Rembrandtsammlung
    Die Eremitage beherbergt mehr als 20 Gemälde von Rembrandt. Das ist die weltweit größte Sammlung seiner Werke außerhalb seines Heimatlandes, der Niederlande.
  7. Die Kunstsammlung des größten und berühmtesten Museums Russlands ist so groß, dass es nicht weniger als Jahre dauern würde, bis Sie alles gesehen hätten.
  8. Eremitage-Katzen als Mitarbeiter
    Die Katzen beschützen die Eremitage schon seit über 270 Jahren, seit der Zeit der Zarin Elisabeth Petrowna, vor Ratten. Jetzt leben hier ca. 50 Tiere, unterstützt von einer Gruppe von Freiwilligen und Tierärzten. Ältere Katzen leben im Café „Katzenrepublik“ in der Nähe des Museums.
  9. Gemeinsam mit der St. Petersburger Innenstadt wurde die Eremitage 1990 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
  10. Das Museum hat ca. 2000 Fenster, ca. 1880 Türen, ca. 1050 Räume und ca. 120 Treppen.
  11. Nach einem Zarenbefehl der Zaren aus dem 19. Jahrhundert sollten alle Gebäude in St. Petersburg – außer staatlichen Gebäuden und Kirchen – niedriger als der Winterpalast sein.
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